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Grandland X - Der neue Diesel überzeugt

"Opel macht den Grandland fein. Der SUV bekommt endlich einen Motor, den er verdient - mit viel Leistung und guten Manieren", lobt "autoBILD" (Ausgabe 12/2018) nach der ersten Fahrt mit dem neuen 2.0 Diesel. Der Grandland habe bisher schon überzeugt, doch erst mit diesem selbstbewußten und sauberen Diesel werde der Opel zum echten Konkurrenten fürs kompakte SUV-Establishment. Die Preise seien wie gewohnt okay.

Alle Welt spreche vom Fahrverbot für Diesel - und Opel bringe für den Grandland X als neue Topversion ausgerechnet einen fetten Selbstzünder. "Aber keine Sorge, der 177-PS-Motor hat eine saubere Weste, fährt mit SCR-Katalysator und erfüllt so die strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP", heißt es in dem Bericht.

Auch optisch sei der Grandland X in der neuen Top-Ausstattung "Ultimate" ein Großer. Mit 19-Zoll-Bi-Color-Felgen, Zweifarblackierung und LED-Scheinwerfern sehe der Grandland X jedenfalls viel teurer aus, als er in Wirklichkeit ist. Das Interieur sei fast schon luxuriös. "Da ist alles drin, was Opel im Regal hat: Lederausstattung, großes Navi, Denon-Soundsystem, Ergonomiesitze, Online-Butler OnStar - alles da. Dazu jede Menge Assistenzsysteme, vom Kollisionswarner mit Notbremsfunktion über Fußgänger-, Müdigkeits- und Verkehrsschildererkennung, 360-Grad-Birdview-Kamera bis hin zum Abstandstempomaten. Wer hier noch mit einem Kratzer im Lack nach Hause kommt, ist selber schuld."

Nach dem Motorstart komme der Grandland kaum hörbar zur Sache, so gut gedämmt sei der Motor. Schon bei 2000 Umdrehungen, also kanpp über dem Standgas, liegen 400 Nm Drehmoment an. Das bedeute, dass spontan und ansatzlos jede Menge Schub verfügbar ist, fein dosiert von einer schnell und sanft schaltenden Achtsstufen-Automatik, die vorerst dem dicken Diesel vorbehalten sei. Er husche in 9,1 Sekunden auf Tempo 100, und weiter gehe es druckvoll bis 214 km/h Spitze.

So kultiviert wie der Motor sei auch der Rest des Grandland X. Die Lenkung sehr fein dosiert, die Federung eher komfortabel als straff abgestimmt. "Trotzdem nimmt der SUV auch kurvige Passagen mit lässiger Bravour. Gutes Auto also", meint "autoBILD". (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, März 2018)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 6,4 - 4,9, Diesel: 4,7 - 3,9
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 188, Diesel: 189 - 185


Insignia Sports Tourer - Souveräner Sieg gegen drei Konkurrenten

Gegen drei Konkurrenten setzte sich der Insignia Sports Tourer bei einem Vergleichstest von "auto, motor und sport" (Ausgabe 7/2018) durch. Mit deutlichem Vorsprung ließ er den Mazda 6 Kombi, den Renault Talisman und den Hyundai i40 hinter sich. "Der Insignia gewinnt, weil er sich kaum Schwächen erlaubt. Fahrwerk und Lenkung überzeugen, das Raumangebot ebenso", lautete das Urteil am Ende.
Der Insignia Sports Tourer sei insgesamt der ausgewogenste Kombi. Freilich auch der größte, das zahle sich unter anderem auch beim Ladevolumen aus. Ebenso luftig sei das Raumangebot für die Passagiere, vorn wie hinten fühlten sie sich besser untergebracht als bei der Konkurrenz.
"Ebenso top sind die Sitze im Opel. Auch der Federungskomfort spricht für den Wagen. Er verfügt über das optionale Flexride-Fahrwerk, das den Sports Tourer leer wie beladen gelassen federn lässt, allzu große Karosseriebewegungen verhindert und ansonsten den Eindruck eines sauber liegenden, gut abgestimmten Fahrzeugs vermittelt", lobt das Magazin.
Der Eindruck verstärke sich bei näherer Bekanntschaft mit dem Insignia: Er wedele am fixesten durch Kurven, untersteuere nur im Extremfall, zeige wenig Neigung zu hektischen Lastwechselbewegungen und flößt so Vertrauen ein. Dazu passt die leichtgängige, doch rückmeldungsfreudige Lenkung - insgesamt ein gelungener Auftritt.
"Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Opel in einem Vergleichstest in Sachen Qualität und Verarbeitung vorn liegt, hier ist es so. Was auch dazu beiträgt, dass dieser Vergleich einen souveränen Sieger findet", betont "auto, motor und sport". (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, März 2018)   

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 11,6 - 5,0, Diesel: 6,9 - 4,4
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 197 - 136 , Diesel: 139


Insignia Country Tourer - "Cool, praktisch und dynamisch"

"Die neue Lust aufs Land" - der neue Insignia Country Tourer sei der Opel für Kombi-Fans mit Herz für SUV. So urteilt "autoBILD" (Ausgabe 46/2017) nach einer ersten Testfahrt mit dem neuen Modell. "Opel in der Krise? Nix da! Der Insignia hat mir schon als Normal-Kombi gefallen. Als Country Tourer ist er cool, praktisch und dynamisch. Und du kannst ihn richtig edel machen!", meint Tester Andreas May.

Fünf Meter – dieser Opel sei genauso lang wie ein VW Bus. Aber nicht so groß. Die Geländeeausführung basiere auf dem Kombi namens Sports Tourer. Die Karosse ist um 2,5 cm höher gelegt, es gibt Unterfahrschutz an Front und Heck, vor allem aber schwarze Kunststoffverkleidungen an Radhäusern und Schwellern.

Der Testwagen von "autoBILD" war mit einem Zweiliter-BiTurbo-Diesel mit 210 PS und brachialen 480 Nm Drehmoment ausgestattet. "Meine Güte, wie der abgeht. 8,2 Sekunden auf Tempo 100 - wenn du willst, kannst du die Achtstufen-Automatik über Schaltwippen am Lenkrad steuern. Macht Laune, und dank des serienmäßigen Allradantriebs gibt es keine schwitzigen Finger, denn dieses 1,8-Tonnen-Trumm liegt auch dann noch sicher auf der Straße, wenn du es viel zu schnell durch enge Kurven scheuchst", berichtet "autoBILD". Der Insignia habe zwei elektronisch gesteuerte Lamellenkupplungen, die je nach Situation mehr Drehmoment an das kurvenäußere Hinterrad abgeben, um die Fuhre stabiler zu machen.

Auf Wunsch ziehe auch Luxus in den Wagen. Im Testwagen mit Exclusive-Ausstattung sei alles, was sonst an Anbauteilen silbern glänzt, hier schwarz, also auch die Reling, die 100 kg schultert. Großes Navi mit LED seien Serie, Nappaleder mit AGR-Sitzen, Sitzheizung vorn und hinten würden extra kosten. (konjunkturmotor.de – Redaktionsdienst, KK, November 2017)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 8,5 - 5,6, Diesel: 6,4 - 3,9, LPG: 7,9
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 199 - 131, Diesel: 169 - 104 LPG: 129


Insignia Sports Tourer - Sieger im Vergleichstest gegen Ford und Mazda

Zum Vergleichstest musste der neue Insignia Sports Tourer bei der "autozeitung.de" (Ausgabe 28. September 2017) gegen den Mazda 6 und den Ford Mondeo antreten und sicherte sich am Ende mit einem komfortablen Vorsprung den Sieg. "Er bietet den Passagieren die großzügisten Platzverhältnisse, einen exzellenten Sitzkomfort und fährt sich ebenso dynamisch wie sicher. Zudem ist er fair eingepreist und gut ausgestattet", so das Fazit.

4,99 Meter misst der Opel Insignia in der Länge, ganze zwölf Zentimeter mehr als der nicht gerade zierliche Ford. Den Mazda 6 überrage das Topmodell aus Rüsselsheim sogar um 19 Zentimeter. Die stattlichen Außenabmessungen mögen zwar das Rangieren und die Parkplatzsuche erschweren: Vorn offeriere der Newcomer im Test die beste Kopffreiheit, den großzügigsten Fußraum und auch am meisten seitliche Bewegungsfreiheit. "Ein wichtiges Kaufkriterium beim Kombi-Kauf ist das Ladevolumen. 560 bis 1665 Liter Gepäck schluckt der Insignia. Sein bei umgelegter Rückbank bis zu zwei Meter langes topfebenes Frachtteil empfiehlt sich besonders für den Transport von langen Gegenständen", heißt es in dem Bericht. Erste Wahl sei zudem die gut konturierte Opel-Rückbank mit ausreichender Schulterabstützung und gut nutzbarer Sitzfläche. Alles präsentiere sich sehr solide verarbeitet.

Auch beim Fahrtest überzeugte der Insignia. Er zeigte sich narrensicher und spurstabil. Das ESP regele sehr feinfühlig. Sehr gut fielen auch die Bremswerte aus: Mit warmer Anlage stand der Insignia nach nur 33,7 Metern, kalt war es ein halber Meter mehr.

"Faire 36.625 Euro kostet der Opel in testrelevanter Konfiguration. Der beste Wiederverkaufswert und die lückenlose Multimedia-Ausstattung sprechen ebenfalls für den Insignia", meint die "auto-zeitung.de". (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, November 2017)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 11,6 - 5,0, Diesel: 6,9 - 4,4
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 197 - 136 , Diesel: 139


Grandland X - Auch mit kleinen Motoren geht es flott voran

"Willkommen im Club. Das neue SUV-Flaggschiff von Opel hat alles an Bord, um sich gegen seine etablierten Rivalen zu behaupten." So lautet das Urteil von "auto, motor und sport" (Ausgabe 21/2017), deren Tester mit dem neuen Grandland X unterwegs waren. Was kann er denn nun?, war die grundsätzliche Frage. "Zunächst einmal kommt er ganz klar als Opel daher. Dass er mit dem Peugeot 3008 in Sochaux vom Band läuft, ahnt niemand. Mittel zum Zweck: der für Opel inzwischen typisch wuchtige Grill mit großem Marken-Blitz und langen Chromflügeln. Zudem dominiert in der Seitenlinie gen Ende die gleichfalls übliche überarbeitete und zweifarbige C-Säule", heißt es in dem Bericht.

Steige man ein, sei auch hier alles Opel, genauer Insignia. Infotainment, Navigation, Klimaautomatik, Tasten, schmuckvolle Blenden - lauter bekannte Elemente. So falle die Bedienung leicht, man fühle sich schnell zu Hause. Gute Bekannte seien auch die optionalen, straff gepolsterten Ergonomie-Sitze des Testwagens - besiegelt mit dem AGR-Label. Sie ließen sich vielfältig verstellen und böten viel Beinauflage und erhöhten den Reisekomfort deutlich. Das Ladevolumen falle mit 514 bis 1652 Litern durchaus standesgemäß aus. Eine Durchladeöffnung und ein variabler Ladeboden kosten Aufpreis, berichtet das Magazin. Über mäßige Platzverhältnisse müsse sich im Grandland X niemand beschweren: Rundherum gehe es sehr luftig zu, selbst im Fond komme trotz der Dachlinie kein Gefühl von Enge auf.

"Antriebsseitig greift Opel auf die bekannnten Motoren aus dem PSA-Konzern zurück. Ein Dreizylinder-Turbo-Benziner mit 130 PS sowie ein 1,6-Liter Diesel mit 120 PS, 300 Nm und SCR-Kat müssen vorerst reichen, für 1600 Euro Aufpreis gibt es ein Automatikgetriebe. Für die erste Fahrt schnappen wir uns den Diesel. 120 PS klingen nicht üppig, doch da der Grandland X mit 1392 Kilo recht leicht geraten ist, geht es zügiger los als erwartet. Selbst bei schneller Autobahnfahrt wirkt der Vierzylinder nicht überfordert", lobt "auto, motor und sport". Auch am gebotenen Fahrkomfort gebe es wenig zu mäkeln. Der Grandland X wolle kein Dynamiker im Stile eines Seat Ateca sein, sondern eher ein friedvoller Begleiter, der sanft und präzise einlenke, angemessen flott durch Kurven eile und seine Passagiere vor Gepolter und Stößen bewahren will. Das gelinge ihm meist anständig. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Oktober 2017)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 6,4 - 4,9, Diesel: 4,7 - 3,9
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 188, Diesel: 189 - 185


Grandland X - "Ein fein abgestimmter SUV"

Vier von fünf möglichen Sternen gab es von "autoBILD" (Ausgabe 38/2017) für den neuen Grandland X nach einer ersten Testfahrt. "Endlich! Dank PSA-Hilfe fährt Opel jetzt mit in der Liga der Kompakt-SUV. Der Grandland X ist kein Peugeot 3008 mit Blitz, sondern ein fein abgestimmter SUV mit eigener DNA. Und er ist deshalb mehr Opel als wir dachten". so das Urteil.

Der Grandland X sei ein Auto alter Schule, Instrumente hinter dem etwas größeren Lenkrad, rechts der Navi-Touchscreen im Sichtfeld, darunter Klimaregler. "Alles schön klar, alles schön Opel". Und alles sei schön groß! Sitzt vorn ein 1,80-Meter-Fahrer, könne der Hintermann die Beine über Kreuz schlagen, luftig, übersichtlich. Und durchdacht. "Der Kofferraum schluckt beachtliche 514 bis 1652 Liter, hat einen doppelten Ladeboden, der beim Hochklappen einrastet. Einladen? Heckablage reinlegen, Ladeboden drauf, nix mehr im Weg, klasse!", lobt "autoBILD".

Gute Noten gab es auch für den 1,2-Dreizylinder mit 130 PS. Der Benziner habe untenrum mächtig Bums: 230 Nm bei 1750 Umdrehungen. Das mache Spaß, wenn man oft runterschaltet und den kleinen Dreizylinder bei Laune halte. "Was wir jetzt schon sagen können: Opel hat Fahrwerk und Lenkung neu abgestimmt, der Kompakt-SUV fährt ausgewogen und gutmütig, federt selbst mit 18-Zöllern anständig", heißt es in dem Bericht. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Oktober 2017)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 6,4 - 4,9, Diesel: 4,7 - 3,9
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 188, Diesel: 189 - 185


Insignia - Der GSI kehrt zurück

Opel bringt den GSI zurück, das berichtet "autoBILD" (Ausgabe 36/2017). Seit 33 Jahren stehe das Kürzel für sportliche Opel, nun werde es Anfang kommenden Jahres in der Hülle des neuen Insignia zurückkehren. "Der neue Insignia überzeugt nicht nur in der Vernunftversion. Mit dem GSI beweisen die Rüsselsheimer, dass ihre Mittelklasse-Limousine auch das Sportprogramm beherrscht."

Los ging es 1984 mit dem Kürzel im Manta B und Kadett E, die schnellen Modelle hießen in Folge OPC. Nun werde das Traditionskürzel im Insignia wieder mit Leben gefüllt - mit 260 PS und 400 Nm aus einem Zwei-Liter-Vierzylinder. Diesen Motor gibt es auch im normalen Insignia. Doch der GSI solle auf der Nordschleife schneller sein als der Insignia OPC mit 325 PS. "Wie geht das? In erster Linie mit Gewichtsersparnis - 160 Kilo hat der GSI im Vergleich zum OPC abgespeckt. Außerdem hat Opel das Fahrwerk überarbeitet, die Karosserie um zehn Zentimeter tiefer gelegt", berichtet das Magazin. Neu sei auch der Competition-Modus: Zweimal den ESP-Knopf drücken, und die Limousine solle bei ausgeschalteter Traktionskontrolle größere Gierwinkel haben.

Auch Lenkung, Gas und Flexride-Fahrwerk ließen sich abstimmen. Hinzu kämen Allrad, Brembo-Vierkolben-Bremsen auf Michelin Pilot Sports 4S auf 20-Zöllern. Vorn trage der GSI eine bullige Schürze mit gefakten Lufteinlässen, hinten einen Doppelrohr-Auspuff, dazu die Sonderlackierung "Ignition Orange Metallic".

Im Innenraum gebe es komplett neue Schalensitze, 18fach einstellbar, beheiz- und belüftbar mit Massagefunktion. Zu den weiteren Maßnahme gehöre ein schwarzer Dachhimmel, Sportpedale und ein abgeflachtes Lenkrad. Der Tacho reiche bis 270 km/h, so "autoBILD". (konjunkturmotor.de  - Redaktionsdienst, KK, September 2017)   

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 11,5 - 4,7, Diesel: 6,7 - 3,6
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 197 - 129, Diesel: 136 - 105


Grandland X - "Tolles Design und viel Platz"

"Endlich, jetzt hat Opel einen Kompakt-SUV. Mit 4,48 Metern greift der Grandland X VW Tiguan und Co an", berichtet "autoBILD" (Ausgabe 34/2017). Er sei voll familientauglich, fasse 514 bis 1652 Liter im Kofferraum mit topfebener Ladefläche und zeige sich im tollen Design.
Für das Designer-Team habe der Arbeitsauftrag für die Front "flach und breit" gelautet. So würden die Flügel im Kühlergrill weit nach außen schwingen, direkt in die scharfen Scheinwerfer mit LED-Doppelschwingen. Haube und Kotflügel seien aus Alu, die Heckklappe aus Kunststoff. Damit komme der Wagen auf nur 1350 Kilo Gewicht. Die B-Säule werde schon in der Basisversion in Hochglanz Schwarz lackiert, damit die Linie nicht von matten Stellen unterbrochen wird. Dann werde es wieder typisch Opel. "Die C-Säule ist optisch gebrochen, der Winkel drückt nach vorn. Das soll den Grandland tiefer wirken lassen, obwohl er das gar nicht ist. Und es soll Dynamik ausstrahlen. Will sagen: Hey, ich bin kein SUV, ich bin ein Hochsitz auf Speed", heißt es in dem Bericht.

Auch beim Probesitzen überzeugte der Neue: Stelle man den Vordersitz auf einen 1,80-Meter-Mann ein, könnte der Hintermann die Beine über Kreuz schlagen. 2,68 Meter Radstand seien genau Tiguan-Niveau, bei den Platzverhältnissen könne der Opel schon mal mithalten. Fünf Erwachsene reisten entspannt, auf den AGR-Sitzen (Aktion Gesunder Rücken) sogar komfortabel.  "Der Grandland i st typisch Opel. Grundsolide und gut unterschäumte Armaturentafel, Mittelkonsole mit Leder bezogen, viel Klavierlack. Die Aufteilung ist ergonomisch astrein: großer Touchscreen genau im Sichtfeld, darunter Klimaregulierung, eine Etage tiefer Chassis-Kontrollzentrum. Motto: reinsetzen, losfahren, alles verstehen ohne Blick ins Handbuch", heißt es in dem Bericht.

Seinen ersten Auftritt hat der Grandland auf der IAA, am 21. Oktober komme er zu den Händlern. Zum Start gebe es neben einem Benziner einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 120 PS, SCR-Kat und AdBlue. Viele Extras baue Opel bereits in die Basis ein, wie etwa LED-Tagfahrlicht und LED-Blinker vorn und Verkehrsschilder-Erkennung, so "autoBILD". (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, September 2017)

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 6,4 - 4,9, Diesel: 4,7 - 3,9
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 188, Diesel: 189 - 185


Crossland X - "Der Kleine ist ein Großer"

Erster Vergleich - erster Sieg - so endete für den neuen Opel Crossland X ein Vergleichstest von "autoBILD" (Ausgabe 32/2017), bei dem er gegen den Mazda CX-3 und den Renault Captur antreten musste.  "Der  Crossland X feiert auf Anhieb den ersten Erfolg in der Boom-Klasse der kleinen SUV und setzt sich gegen zwei starke Konkurrenten durch. Wie? 4,21 Meter kurz, aber trotzdem ordentlich Platz für vier Personen. Variabel dank verschiebbarer Rückbank. Total agil dank spritzigem Dreizylinder", lautete das Urteil am Ende.

Schon beim Ein- und Aussteigen zeigte sich das Modell von seiner angenehmen Seite. Mit 630 mm Sitzhöhe sei der Crossland nah am Ideal. Überhaupt sei er total praktisch. Beispiel Kofferraum: Mit 410 bis 1255 Litern schlucke er am meisten. Oder Sitzen hinten: Da klappe der Einstieg dank großer Türöffnung am besten, zwischen Dach und Kopf eines 1,80-Meter-Mannes seien fünf Fingerbreit Platz. Neben der Rückbank lasse sich im Opel auch noch die Lehne in der Neigung verstellen. "Dazu noch die AGR-Sitze (Aktion Gesunder Rücken) mit variabler Schenkelauflage, und du hast keine Wünsche mehr", meint das Magazin.

Fahren machte in diesem Test besonders mit dem Opel Spaß. Der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 130 PS klinge kernig und stürme so steil aus dem Drehzahlkeller, das es eine wahre Freude sei. "Die Elastizität von 80 bis 120 km/h ist klasse, im sechsten Gang schafft der Opel diesen Zwischenspurt in knapp elf Sekunden. Damit ist er fünf Sekunden fixer als der Renault, sogar sechs Sekunden besser als der Mazda", betont "autoBILD". Der Motor aus der Liason mit PSA passe dem Crossland ausgezeichnet.

Für das Fahrwerk gelte das Gleiche. Zwar poltere die Vorderachse auf schlechten Pisten ein bisschen, aber dank guter Dämpferabstimmung seien lange Bodenwellen und Asphaltflicken kein Problem. "Der kleine Opel ist ein Großer." (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, September 2017) 

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 7,4 - 4,3, Diesel: 4,7 - 3,5
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 123 - 111, Diesel: 105 - 95


Insignia - "Der beste Opel aller Zeiten"

"So überzeugend wie der neue Insignia war Opel in der Mittelklasse seit Jahrzehnten nicht mehr. Er hat viel Platz, feinen Komfort und fährt einfach schön durch Kurven" lobt "auto, motor und sport" (Ausgabe 14/2017) nach der ersten Ausfahrt mit dem neuen Opel Insignia Grand Sport. Der neue Insignia sei Botschafter für die Kompetenz der Marke. Seine Entwicklung startete noch zu GM-Zeiten, und das Ziel, Gewicht zu reduzieren, habe gut geklappt. Platz gebe es jetzt jedenfalls genug. Während vorn die bequemen, haltintensiven AGR-Sitze (optional) die Insassen verwöhnten, habe Opel im Fond eine Dreierbank möbliert, die tief positioniert ist, damit die Kopffreiheit ausreichend bleibe.

"An Assistenzsystemen fahre Opel so ziemlich alles auf, was man so erwartet in seiner Klasse: Notbremssystem mit Fußgängererkennung, Abstandswarner, Adaptivtempomat, Spurwechselhelfer, dazu den serienmäßigen Spurhalter mit unaufdringlich-feinfühligem Lenkeingriff. Die getestete Business-Innovation-Ausführung bringt zudem aufpreisfrei die strahlkräftigen Matrix-LED-Scheinwerfer samt blendfreiem Dauerfernlicht mit. Denn anders als beim Astra steuert der Insignia auf jeder Seite 16 statt acht LED an. So dunkelt IntelliLux den Bereich des Gegenverkehrs eilig und fließend ab, wechselt danach prompt wieder auf Fernlicht. Es schlägt eine weite Lichtschneise in die Nacht", heißt es in dem Bericht.  

Das getestete 260 PS starke Topmodell liefert Opel nur mit der Achtstufen-Automatik und Allradantrieb. "Den gab es so bisher beim OPC. Statt eines herkömmlichen Differenzials würden zwei Lamellen-Kupplungen die Kraft situationsoptimiert und handlingsfördernd an die Hinterräder verteilen – Torque Vectoring also", erläutert das Magazin. Lob gab es auch für die Lenkung, die schon im leichtgängigen Tour-Modus den Insignia mit fein ausbalancierter Präzision steuere. „Die Lenkung spricht schneidig, aber nicht schnippisch an, meldet feinnervig, aber nicht hektisch zurück, ist präzise, aber nicht hibbelig. So wie der Opel Kurven durchfährt – leichtfertig, agil, lange neutral, mit ESP sehr sicher und spät sacht untersteuernd – das kann allein ein guter Grund sein, ihn zu kaufen“, meint das Magazin. Ein anderer sei der feine Fahrkomfort.

Der Insignia sei womöglich der beste Opel aller Zeiten, vergangener wie kommender. Besser sei bisher kein Auto der Marke gewesen, so „auto, motor und sport“. (konjunkturmotor.de – Redaktionsdienst, KK, Juli 2017)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Kraftstoffverbrauch (kombiniert, ltr./100 km), Benzin: 11,5 - 4,7, Diesel: 6,7 - 3,6
co2-Emission (kombiniert, gr./100 km), Benzin: 197 - 129, Diesel: 136 - 105